Da es bei mir keine starren Öffnungszeiten wie im Kindergarten gibt, haben Sie den Vorteil, die Betreuungszeit mit mir nach Ihrem persönlichen Bedarf abzusprechen. Obwohl die Kinder sehr unterschiedlich den Tag verbringen, habe ich eine Struktur in unserem Tagesablauf.
Diese Struktur ist gerade für die Kleinsten ein wichtiger Bestandteil, um Sicherheit zu geben. Daher ist es für mich wichtig, dass die vereinbarten Bring- und Abholzeiten eingehalten werden.
Der Anfang einer Betreuung besteht bei mir aus einem Erstgespräch, in dem wir (Mama, Papa, Kind, Tagesmutti) uns kennen lernen und das wichtigste besprechen (Zeiten, Kosten, Vorlieben, Abneigungen, Entwicklungsstand.....). Sind wir uns einig wird dies in einem Betreuungsvertrag des NÖ Hilfswerkes festgelegt. Ideal ist es, wenn genügend Zeit für die Kontakt- und Eingewöhnungszeit besteht. (2-3 Wochen oder mehr). Wichtig für mich ist auch, dass wir immer wieder Informationen des Entwicklungstandes austauschen. Klare Absprachen, Offenheit und rechtzeitiges ansprechen von Konfliktbereichen zwischen Ihnen und mir wäre wünschenswert.
Da das Kind in einer kleinen Gruppe mit höchstens 4 Kindern betreut wird, kann ich individuell auf die Bedürfnisse jeden Kindes eingehen. Ich spiele, singe und bastle sehr gerne mit den Kleinen oder blödel ganz einfach mit ihnen herum. Ich versuche den Kindern Selbständigkeit, Verantwortung und Toleranz zu vermitteln, nach dem Lehrsatz von Maria Montessori:
Hilf mir, es selbst zu tun!
Ich verbringe viel Zeit mit den Kindern an der frischen Luft. Leider haben wir hier in Schwechat keinen Garten, aber dafür gibt es rund um unser Heim viele Spielplätze und Grün. So wird uns nie langweilig. Ich habe Rutschautos, Dreiräder, Fahrräder und viele andere Out-door-Spiele. Wir kochen oft und gerne zusammen. Wenn wir lang draußen sind koche ich in der Früh vor. Viel Gemüse, Geflügel, Fisch und weniger Fleisch kommt bei uns auf den Tisch. Ich lege Wert auf gute (biologische) Nahrungsmittel.
Beim Spielen greife ich vor allem die momentanen Interessen der Kinder auf und gehe so gut als möglich auf sie ein. Ich denke, nur so profitieren Sie von meinem Wissen.
Besorgte Eltern wollten wissen, ob ein Schnuller erlaubt sei. (wurde ihm in einer Krabbelstube verboten). Meine Antwort: Wenn die Kinder zu mir kommen müssen sie "nichts können". Es macht nichts wenn sie noch aus der Flasche nuckeln, Windeln tragen, krabbeln, nicht sprechen können. Sie sind Babys oder Kleinstkinder und sollen es auch bei mir sein dürfen und gerade in einer fremden Umgebung brauchen sie Halt durch vertrautes.